Elferrat

Der Begriff wurde mit der Rheinischen Karnevalsreform 1823 eingeführt und hat seine Wurzeln in der Besetzung der linksrheinischen Region durch Frankreich nach der Französischen Revolution.
Von den ihrer Rechte beraubten Bürger wurde die Elf im Geiste der Französischen Revolution als Zahl interpretiert, die die Gleichheit aller Menschen versinnbildlicht, sozusagen eins neben eins.


ELF bildet sich aus den Anfangsbuchstaben der Losung der Französischen Revolution "Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit":

E steht für Egalite (Gleichheit)

L für Liberte`(Freiheit)

F für Fraternite`(Brüderlichkeit)

Der Elferrat verstand sich in den Ursprüngen also als ein Rat im bürgerlichen-demokratischen Geiste, versteckt unter der Narrenkappe. Obwohl man auf Prunksitzungen 11 Mitglieder des Elferrats auf der Bühne sehen kann, besteht dieser meistens aus einer grösseren Anzahl. Die Aufgaben des Elferrats sind von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden organisiert.