Ein Blick in die Vergangenheit

Bereits seit 800 Jahren gibt  es in der Stadthistorie von Bayreuth viele Höhepunkte fastnächtlichen Treibens zu erkennen.

Um das Jahr 1700 kam die närrische Zeit von Dreikönig bis Aschermittwoch auf.

Das Wort „Fosenacht“ taucht in Bayreuth erstmals 1734 auf. Die eigentliche Fosenacht dauerte auf dem Lande 3 Tage. Man verkleidete sich mit Holzmasken, Dämonen- und Hexenzöpfen und zog von Orgelmusik begleitet „bettelnd“ von Haus zu Haus.

Nach schweren Schicksalsschlägen durch Pest, Reformation und vielen Kriegen erfolgte erst im 19. Jahrhundert ein erneuter Aufschwung der Narretei. Um Träger für dieses Brauchtum zu haben, gründete man Karnevalsgesellschaften.

Ab der 2. Hälfte des 19 Jahrhunderts spürte man auch in Bayreuth großen Aufschwung. Die Jahre 1910, 1911 und 1914 weisen hervorragende Veranstaltungen mit Faschingsumzügen auf.

Im Jahr 1929 hatte Bayreuth sogar einen Elferrat der eine eigene interne Faschingsfeier abhielt. Die Mitglieder des Elferrates wurden allerdings auch zu zahlreichen anderen Feiern anderer Vereine und Gesellschaften geladen.

Menü